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Schöne Tage

[1981]
Regie: Fritz Lehner 
Nach dem Roman von Franz Innerhofer
Österreich 1981

Buch: Fritz Lehner
Kamera: Toni Peschke, Bernd Watzek
Schnitt: Juno Sylva Englander, Claudia Fischer
Ton: Michael Etz, Reinhold Kaiser
Musik: Bert Breit
Produktionsleitung: Hermann Wolf
Darstellerinnen: Andreas Umnig, Martin Fritz, Johann Woschitz, Veronika Dovjak, Josef Holister, Regina Maurer, Richard Martin, Sabine Malle, Olga Dovjak, Albin Obiltschnig, Daniel Dovjak, Valentin Certov, Hertha Lausegger, Kurt Grafschafter, Josefine Wigoutschnig, Anton Rindler, Brigitte Kelich, Hildegard Martin, Magdalena Riepan, Cäcilia Uschnig
Produktion: Gemeinschaftsproduktion von ORF, SFB, SRG, teamfilm Produktion / Wien
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Inhalt: »Es war immer ein mit allen Mitteln betriebenes Zurechtrücken in die Nichtigkeit, ein Zurückstauchen auf die ersten Züchtigungen«, schrieb Franz Innerhofer in seinem 1974 erschienenen Romanerstling »Schöne Tage«.

Das Ausbrechen aus jener Nichtigkeit ist das Thema seines Buches. Auch Fritz Lehners Film »Schöne Tage« beschreibt die Überwindung der Macht- und Unterdrückungsverhältnisse auf einem Bergbauernhof in Österreich nach 1945 – und also die Errettung eines Kindes, des Protagonisten, aus erdrückender Sprachlosigkeit. Großaufnahmen sind dabei ein durchgängiges Gestaltungselement, sie zeigen die Dinge, die Tätigkeiten, die Gesichter der Menschen, die selbst schon die Geschichte, die Erzählung sind. Abermals wurden alle Rollen von Laien dargestellt, denen man ansehen sollte, »daß sie Bauern sind und nicht nur Bauern spielen« (Fritz Lehner).

»Die Komposition von 'Schöne Tage' ähnelt einem Gedicht, mit Metaphern und Klängen; die Bilder verweisen aufeinander, verändern, wandeln sich und schließen die einzelnen Abschnitte der Handlung wie Strophen zusammen. Lehner ist ein Lyriker des Films. Unvermittelt beginnt 'Schöne Tage' mit einer Großaufnahme – das eindrucksvolle Gesicht vom kleinen Franz, wie er die zischenden Wassertropfen auf der heißen Herdplatte beobachtet.« (Heidi Pataki)

 

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