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Die Rumplhanni I und II

[1981]
Regie: Rainer Wolffhardt
Zweiteiliger Fernsehfilm von Horst Dallmayr
Nach dem Roman von Lena Christ

Musik: Bert Breit
Darsteller: Monika Baumgartner, Maria Stadler, Karl Obermayr, Enzi Fuchs, Maria Singer, Hansi Kraus, Egon Biscan, Elisabeth Karg, Thekla Mayhoff, Willy Harlander, Frithjof Vierock
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        Inhalt: Die Geschichte beginnt im August 1914 in dem kleinen Dorf Öd. Ehe die jungen Burschen mit Blumen geschmückt in den Krieg ziehen, finden sie sich noch einmal beim Dorfwirt ein. Bei Tanz, Gesang und Freibier sind sie mit ihren Mädchen zusammen. Darunter ist auch die Rumplhanni, die Magd des Bauern Hauser. Sie hat mit dem Sohn Simon des Bauern ein Liebesverhältnis und gesteht ihm noch schnell, dass sie von ihm ein Kind erwartet. Simon tröstet sie und verspricht ihr, mit den Eltern zu reden, damit sie, sollte er aus dem Krieg nicht mehr heimkehren, als rechtmäßige Braut anerkannt werde und Sicherheit für sich und ihr Kind erwarten könne. Der Hauserbauer will aufbegehren, aber in der Bangigkeit des Abschieds verspricht er seinem Sohn, dass er alles richten werde.

Das Leben und die Arbeit auf dem Hof gehen weiter. Die Hanni steht erst am Anfang der Verwirklichung ihrer Pläne, endgültig aus dem niedrigen Stand einer unehelich geborenen Magd herauszukommen und Bäuerin mit Haus und Hof zu werden. Da der alte Bauer ihr nichts Schriftliches geben will, richtet sich Hanni in ihrer Not an ihre Großmutter. Sie gesteht ihr die Lüge mit dem Kind und erhofft von ihr Verständnis und Hilfe. "Ich brauche ein Kind, beschaffe mir ein Kind!". Die Alte ist starr vor Entsetzen, dass Hanni einer solchen Tat fähig wäre und weist sie ab.

Da fasst Hanni einen anderen Plan. Als der Hauserbauer am späten Abend des Lichtmesstages vom Jahrmarkt heimkehrt, macht sie sich an ihn heran. Sie kennt den Hauser, wenn er viel getrunken hat. Der Hauser freut sich über die Begegnung und begleitet Hanni zum Haus der Großmutter. Unterwegs hat Hanni die Gier des Bauern aufgestachelt, er ist verrückt nach ihr. Nachdem sie ihn leise in ihr Zimmer gezogen hat, legt sie ihm ein vorbereitetes Schriftstück vor, das er nur noch unterschreiben soll, dann werde sie ihm zu Willen sein. Der Hauser jedoch fängt an, das Ganze gründlich durchzulesen und wird mit einem Schlag nüchtern. Für ihn hieße die Unterschrift Haus und Hof übergeben, in eine Falle tappen. Er sagt ihr Bescheid und spuckt vor ihr aus. Da weiß Hanni, dass sie auf dem Land verspielt hat. Sie schickt ihre Großmutter zum Hauserbauern, um den Jahreslohn zu holen und macht sich dann auf, ihr Glück in München zu probieren.

 

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