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Kain

[1973]
Regie: Dietmar Schönherr
Österreich 1973

Buch: Dietmar Schönherr
Kamera: Gerard Vandenberg, Dieter Matzka
Schnitt: Erika Geiger
Ton: Karl Schlifelner, Kurt Schwarz
Musik: Bert Breit
Darstellerinnen: Dieter Schidor, Susanne Granzer, Claus Grünberg, Joachim Regelien, Bibiane Zeller, Julia Gschnitzer, Toni Duschek, Jörg Schleicher, Silvia Medwed, Peter Hey, Karl Hellmich, Uwe Falkenbach, Herbert Mako, Gerhard Klingenberg
Produktion: Mirage Filmproduktion, in Coproduktion mit dem ORF
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        Inhalt: »KAIN findet an einer Grenze statt: an jener Grenze, die die Welt teilt: in Blau und Braun oder Rot und Schwarz oder Weiß und Schwarz. In Nord und Süd oder Ost und West, in Reiche und Arme oder Herrschende und Unterdrückte. Ein junger Mann versucht, diese Grenze zu überschreiten, weil er zu einem Mädchen will, das er liebt. Er bezahlt seinen Versuch mit dem Leben. Während der Angeschossene qualvoll stirbt, treffen Verantwortliche und Unverantwortliche auf: Soldaten, Priester, die ihre Waffen segnen, Offiziere, KZ-Mörder und Mütter, denen man die Kinder ermordet hat, Spezialisten der chemischen Kriegsführung, des Guerillakampfes, Henker und Opfer.«
Thomas Korschil
   
             
        »Es wird in den Filmen und auch im Fernsehen noch immer zuviel geredet, es wird überhaupt zuviel geredet. In dem Film wird kaum geredet, deshalb wird ihn auch jeder verstehen. (...) KAIN ist ein Film gegen die Unmenschlichkeit, gegen Brutalität, gegen alle möglichen Schweinereien, die so ganz beiläufig auf unserer Welt passieren.« Dietmar Schönherr    
             
        »KAIN, schon im Parlament Gegenstand heftiger Diskussionen, munterte am Freitag auch den Wiener Gemeinderat heftig auf. Zur Diskussion stand nämlich die Gewährung einer Subvention der Stadt Wien in der Höhe von einer Million Schilling an Schönherr. ÖVP, FPÖ und DFP warfen der SPÖ vor, ihren Wahlhelfer im nachhinein für sein politisches Engagement auf Kosten der Steuerzahler belohnen zu wollen.«
Die Presse, 1. Mai 1972
   
             
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