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Dorf ohne Männer

[1963]
Regie: Axel Corti
Nach dem Stück von Ödön von Horvath

Musik: Bert Breit

 

 

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        Inhalt: Komödie, spielt in der frühen Renaissancezeit (15. Jh.) im Königreich Ungarn während der Türkenkriege.

Matthias Corvinus, der modern denkende junge König, will sein Volk kennen lernen und mit altem Schlendrian, Aberglauben und Adels-Willkür aufräumen. Sein Statthalter hält im alten Stil Hof. Eine Abordnung Frauen aus einem Dorf in Siebenbürgen beantragt die Zuweisung von Männern, da die eigenen alle im Krieg geblieben sind, so dass keine neuen Soldaten mehr geboren werden können. Der Graf von Hermannstadt, Großgrundbesitzer des Gebietes, dessen Leibeigene die Frauen sind, unterstützt die Bitte, da seine Felder nicht mehr bearbeitet werden, er also pleite ist.Problem: Die Frauen sind furchtbar hässlich – unzumutbar für die verdienten Soldaten des Königs. Der Graf kennt sein Dorf Selischtje gar nicht, behauptet aber, dass die Frauen dort eigentlich schön seien. Der König, neugierig geworden, verlangt, dass ihm eine Probe dieser schönen Frauen in die Hauptstadt Ofen (= Buda) geschickt wird: ein »Muster«. Zu Hause in Hermannstadt lieben alle Männer das Baden in der Badeanstalt, wo sie von schönen Bademägden zweifelhaften Rufes bedient werden. Der Bader verspricht dem Grafen, ihm ehrbare, schöne Frauen für das »Muster« zu verschaffen. Diese machen in der Hauptstadt Furore – nur weiß der Graf nicht, dass sowohl Bademägde darunter sind, als auch seine eigene Frau.
   
             
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