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Der Todesmarsch 1945 über die Eisenstraße nach Mauthausen

[2000]
Ein steirischer Chronist kämpft gegen das Vergessen

Studiotechnik: Bernhard Schmid und Bernhard Triendl
Produktion: ORF Tirol 2000, ORF Wien 2002

»Die Tilgung der Erinnerung ist eher eine Leistung des allzu wachen Bewußtseins als dessen Schwäche gegenüber der Übermacht unbewußter Prozesse. Im Vergessen des kaum Vergangenen klingt die Wut mit, daß man, was alle wissen, sich selbst ausreden muß, ehe man es den anderen ausreden kann.«
Theodor W. Adorno
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        1945. In den letzten Kriegsmonaten werden Tausende ungarische Juden, die beim Bau des Südostwalls an der burgenländischen Grenze als Zwangsarbeiter eingesetzt waren, quer durch die damalige Ostmark nach Mauthausen zur endgültigen Vernichtung getrieben. Einer der Wege ins Konzentrationslager führte über die steirische Eisenstraße. Viele Steirer haben diesen Marsch mitangesehen, auf dem täglich Hunderte Juden erschossen wurden oder vor Hunger, an Erschöpfung und durch Mißhandlung starben. Reden darüber nach dem Krieg wollte niemand. Bert Breit hat mit Augenzeugen und Opfern 55 Jahre danach gesprochen.

Hunderte Menschen sind auf diesem Marsch in den Orten entlang der Eisenstraße an Erschöpfung oder unter den Schlägen ihrer Peiniger gestorben. Bisher erinnert nichts an ihren Tod.
   
             
             
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