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Darsteller

Dokumentation

Drehbuch

 
   

Der stille Ozean

[1982]
Regie: Xaver Schwarzenberger
Nach dem Roman von Gerhard Roth
Österreich 1982
Drama, Literaturverfilmung

Regie: Xaver Schwarzenberger
Drehbuch: Walter Kappacher, Gerhard Roth
Kamera: Xaver Schwarzenberger
Musik: Bert Breit
Schnitt: Ulrike Schwarzenberger
Darsteller: Bruno Dallansky, Marius Cella, Johannes Thanheiser, Paola Loew, Hanno Pöschl, Marie-France Pisier, Bert Breit, Maria Emo
Produktionsfirma: Teamfilm/ORF/ZDF
Länge: 95 Minuten
Erstaufführung: 21.3.1983 ZDF
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Inhalt: An einem Herbstnachmittag steigt ein Mann in mittleren Jahren auf einem steirischen Dorfbahnhof aus dem Triebwagen und geht mit wenig Gepäck zu Fuß den weiten Weg ins Dorf. Unter dem Vorwand, eine Virus-Erkrankung auskurieren zu wollen, hat der Arzt Dr. Ascher hier ein abgelegenes kleines Haus gemietet.

Doch Ascher lügt: Nach einem tödlichen Kunstfehler an einer großstädtischen Klinik wurde er vom Gericht zwar freigesprochen, wird aber mit seinem Gewissen nicht fertig. Dem Zureden der Kollegen zum Trotz hat er gekündigt und sich ohne seine Frau anonym in dieses Dorf geflüchtet. Vom Erlebnis des bäuerlichen Lebens erhofft er sich seelische Heilung.

Aber Ascher hat seine Anpassungskraft an diese fremde Welt überschätzt. Obwohl seine Nachbarn ihn schnell akzeptieren, schafft Ascher es nicht, sich hier heimisch zu fühlen. Er beobachtet seine Mitmenschen wie durch sein Mikroskop und sieht sich immer wieder mit der Problematik des Todes konfrontiert. Keiner, auch seine Frau Florence, die ihn besucht, vermag ihn aufzumuntern und ihm das Gefühl des Gejagt-Werdens zu nehmen. Als sich im Dorf ein Mord ereignet und Jagd auf den Mörder gemacht wird, wird er vor die Entscheidung gestellt, sich an der Jagd auf den Mörder zu beteiligen oder sie zu unterstützen. Er erkennt, dass die Flucht aus der Stadt ein Fehler war.

 

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